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Barockschloss Delitzsch

Ein Stück weit vor der Stadt gelegen ist die ehemalige Residenz der sächsischen Kurfürste und Herzöge. Der Barockbau wurde 1696 fertiggestellt.

 Bereits im Jahre 1692 wurde sie neue Schlossherrin in Delitzsch: Christiana von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg. Die letzten Lebensjahre widmete sie der barocken Kunst und ihrem prächtigen Garten, bevor sie im Mai 1701 verstarb.

In den Voranlagen drängen sich die Häuser für den Hofstaat. Von links: ehemaliges Amtshaus für den Kreis Delitzsch, die Schlosswache (heute Restaurant) und Amtsschösserei (vormals Finanzamt und Wohnhaus des Hofgärtners).

Portal mit Herzoglich Sächsischem Wappen

Mit einem gefüllten Wassergraben war das Schloss einst gegen alle Angriffe gefeit.

Direkt gegenüber hat das Stadtarchiv Delitzsch seinen Sitz.

Ansichten von Delitzsch

Die Stadt nördlich von Leipzig war lange Residenz des sächsischen Adelshauses und ist Geburtsort des Genossenschaftlers Hermann Schulze-Delitzsch. Hier finden sich eine Reihe historischer Bauten, wie der Breite Turm (links) und die St. Peter und Paul-Kirche.

Das Barockschloss Delitzsch ist die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Stadt. Seit 1692 wohnte die Witwe Christiana von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg in diesem Anwesen.

Im Schlossmuseum ist ein detailiertes Modell des alten Delitzsch zu sehen.

 Vom Rathaus am Delitzscher Markt werden die Geschicke der Stadt bestimmt.

In den engen Gassen findet man noch Handwerk wie zu Oma`s Zeiten.

"Hopfen & Malz - Gott erhalt`s", steht an diesem Gasthaus geschrieben.

Wasser marsch hieß es früher an dem Brunnen vor der St. Peter und Paul-Kirche.

Wie es sich für eine Stadt gehört, fehlt auch die Befestigung mit Wassergraben nicht.

St.-Peter-und-Paul-Kirche in Delitzsch

Die Stadtkirche von Delitzsch wurde im Jahr 1496 vollendet. 1539 wurde sie durch die Reformation im Herzogtum Sachsen evangelisch.

 Ursprünglich stand an diesem Platz eine Kapelle aus romanischer Zeit.

An der Außenseite wacht der Namenspatron Petrus.

 Die Backsteingotik hat unverkennbar ihre Spuren hinterlassen.

Jesus beim Gebet im Ölberg mit seinen drei Jüngern

St. Peter und Paul vom Markt gesehen

Delitzsch bei Dämmerung

Wenn im Herbst früh die Sonne untergeht, werden in den Geschäften die Lichter angeknipst.

So manches Schmuckstück gewinnt dadurch noch mehr an Reiz.

Das Sortiment in der Innenstadt kann sich durchaus sehen lassen.

Altes lauert sowohl in den Schaufenstern...

...als auch in Form von Architektur.

Vor dem Stadttor weist einem die Postsäule den richtigen Weg.

Sprengung des Kraftwerks Thierbach am 21. Oktober 2016

Das Kraftwerk Thierbach lag in der Nähe von Borna und erzeugte Energie aus Braunkohle. Es war von 1969 bis 1999 in Betrieb.

Am 21. Oktober 2016 wurde der letzte Block um 13 Uhr gesprengt.

Nach einem Warnton folgten drei kurze Knalls und ein ohrenbetäubendes Dröhnen...

...währenddessen das über 200 Meter lange Gebäude in sich zusammensackte.

Binnen kurzem war nur noch eine Staubwolke übrig...

...die sich immer weiter ausbreitete.

Für wenige Minuten war die Straße nach Thierbach von einem dunklen Nebel überzogen.

Als es wieder klarer wurde, berührten die ersten Sonnenstrahlen seit 50 Jahren das Land.

Baustelle am Fernmeldeamt in Leipzig

Das alte Fernmeldeamt lag zwischen Augustusplatz und dem Johannisplatz. Es entstand auf dem Gelände vorwiegend kleinstädtischer Bebauung. Im Zweiten Weltkrieg erlitt es schwere Schäden, konnte aber erhalten werden. Im Frühjahr 2016 rückten die Abrissbagger an.

  




Das Grab von Mutter und Schwester Richard Wagners auf dem Leipziger Johannisfriedhof

Viele Orte in Leipzig sind mit dem Komponisten Richard Wagner verbunden. Unter ihnen auch der Alte Johannisfriedhof. Hier befindet sich das Grab seiner Mutter und seiner Schwester.

Wagners Mutter Johanne wurde am 19. September 1774 mit dem Namen Berthis in Weißenfels geboren. Nach dem frühen Tod ihres Gatten ehelichte sie den Maler und Schauspieler Ludwig Geyer. Am 9. Januar 1848 starb sie in Leipzig.

Wagners zehn Jahre ältere Schwester Rosalie wurde am 4. März 1803 in Leipzig geboren. Zusammen mit Ludwig wohnte die Familie ab 1814 in Dresden.

Rosalie ging zurück nach Leipzig und heiratete den Schriftsteller Oswald Marbach. Jedoch starb sie bereits kurz nach der Geburt ihres ersten Kindes am 12. Oktober 1837.

Auf dem Johannisfriedhof haben beide eine würdige Ruhestätte gefunden, nicht weit von der Stadt und dennoch in einer kleinen erholsamen Welt.

Erweiterung der Leipziger Wertpapierdruckerei Giesecke & Devrient

Schon in der DDR befand sich in Leipzig eine Produktionsstätte für Banknoten und Briefmarken.

Seit dem Jahr 2000 stellt die in München ansässige Wertpapierdruckerei Giesecke & Devrient in Leipzig Eurobanknoten her.

Im September 2016 wurde der Neubau an der Ecke Goldschmidtstraße eingeweiht.

Gleichzeitig stieg auch die Zahl der Arbeitsplätze am Leipziger Standort.

Das Grab von Johann Sebastian Bach in Leipzig

Vor dem Grassimuseum stand ursprünglich die evangelische Johanniskirche.

Das Viereck markiert die ehemalige Grabstätte des Komponisten Johann Sebastian Bach (1685 - 1750), seiner Ehefrau Anna Magdalena und des Dichters Christian Fürchtegott Gellert.

1943 wurde die Kirche bei einem Luftangriff zerstört.

Seit 1950 befinden sich Bachs Gebeine in der Thomaskirche.

 Bachdenkmal vor der Thomaskirche

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